01.12. Die "Trent-Affäre" zeigt Folgen; London verhängt ein Ausfuhrverbot in die USA uns selbst eine militärische Konfrontation schein im Moment denkbar.
Der Süden ist mit dem bisherigen Verlauf der Kampfhandlungen zufrieden. In den Waffengängen von Big Behtel, Bull Run, Balls`Bluff, Wilson Creek, Lexington und Belmont zeigten sich die Rebellen den Yankees überlegen.
Jedoch zeigt der Grundkriegsplan des Südens auch seine Schwächen. Besonders im Bereich der Logistik macht sich die mangelnde Erschließung des Landes durch die Eisenbahn bemerkbar (der Norden hat 22 000 Meilen ausgebaute Schienenwege, der Süden ist nur mit 8 500 Meilen erschlossen).
Außerdem laufen den Rebellen mit Einsetzen des Winters die Soldaten weg, welche daheim nach dem Rechten sehen wollen (....im Frühjahr kämpfen wir dann weiter).
Im Umland von Mill Springs (Kentucky) kommt es zu Schießereien.
Die USS Penguin bringt den Blockadebrecher Albion vor Charleston auf.
02.12. Die Potomac-Armee des Nordens steht nur mehr ca. 25 Meilen von den Rebellen Johnstons entfernt. Doch der Oberbefehlshaber, McClellan ist erkrankt -Typhus!
Halleck (Wehrbereich Missouri) wird von Lincoln ermächtigt in seinem Befehlsbereich, falls es die Situation erzwingt, die Habeaskorpusakte auszusetzen (Das Grundrechte garantierende rechtsstaatliche Prinzip).
03.12. Scharmützel bei Salem (Missouri).
Die Konföderierten beginnen mit dem Bau der ersten ausschließlich für militärische Zwecke bestimmten Bahnstrecke. Mit Schienenmaterial, welches Jackson bei Harpers Ferry bei der B&O Railroad abmontiert hat, wird die Strecke zwischen Mannassas und Centreville gebaut.
Die USS Constitution trifft mit zwei Regimentern auf Ship Island ein.
04.12. Der aktiv für den Süden kämpfende Senator John C. Breckinridge verliert seinen Senatsposten.
05.12. Die Rebellenarmee von Kentucky erhält einen neuen Kommandanten: Generalmajor William J. Hardee, ein bewährter und bekannter "Indianerjäger" aus Georgia.
06.12. Yankees operieren vor Beaufort (South Carolina)
07.12. Die Rebellen nehmen Glasgow.
Die unter britischer Flagge fahrenden "Eugenia Smith" wird im Golf von der USS Santiago de Cuba gestoppt. J.W. Zacharie, ein Kaufagent der Südstaaten wird von Bord geholt.
09.12. Der Norden richtet eine Stelle ein, welche die Niederlagen von Bull Run und Ball`s Bluff untersuchen soll, das "Joint Committee on the Conduct of War.
Bei Chusto-Talash (westlich des Mississippi) erleiden unionstreue Indianer in einem Gefecht eine Niederlage.
10.12. Kentucky wird als 13. Staat in die CSA aufgenommen. Dies ist, wie im Falle Missouri eher ein symbolischer Akt.
12.12. Scharmützel vor Charleston (Missouri).
13.12. Das Rebellencamp Alleghany (Buffalo Mountain in West Virginia) wird von Brigadegeneral Robert H. Milroy angegriffen. Die angreifenden Truppen aus Indiana, Ohio und west Virginia werden von den Rebellen jedoch zurückgeschlagen. Es gibt auf jeder Seite an die 130 Mann Verluste.
15.12. Bei Meadow Bluff in West Virginia kommt es zu Schießereien.
Zwei Blockadebrecher werden im Südatlantik von der US-Marine geentert.
17.12. Gefecht bei Rowlett`s Station in Kentucky. August von Willich, welcher mit dem 32. Indiana die Green River-Brücke verteidigt, schlägt einen Angriff von 3000 Texas Rangers zurück. Der Norden jubelt endlich über einen erfolgreichen Waffengang.
Der Schiffsverkehr auf dem Chesapeake & Ohio Kanal wird durch Jacksons Truppen gestört.
20.12. Die Knappheit an Vorräten in den Winterquartieren führt zu einer ungewollten Begegnung. Auf Futtersuche für die Maulesel und Pferde dringen der US-Brigadegeneral Edward O.C. Ord und der CS-Brigadegeneral Jeb Stuart zur gleichen Zeit in das Farmland rings um Dranesville(Virginia) ein. Am Leesburg Pike kommt es zum ersten Feinkontakt welches zu einem Artillerieduell ausartet. Der Norden verliert an die 70, der Süden an die 200 Mann.
21.12. Der Norden versenkt ausrangierte Schiffe um Blockadebrecher vor Charleston aufzuhalten. Die Aktion bringt jedoch nicht jenen Erfolg den sich die Union erwartet.
Bei den Konföderierten gibt es wieder mal ein Gerangel unter den Generälen. Richmond beruft daher Henry A. Wise aus West-Virginia ab und schickt ihn für eine neue Aufgabe nach North Carolina.
25.12. Washington gibt dem Druck aus London nach und ordnet unter Berufung auf Völkerrechtliche Zwänge die Freilassung der Südstaatenagenten Slidell und Mason an.
Geplänkel bei Cherry (West-Virginia).
26.12. Halleck verhängt das Kriegsrecht über St. Louis und entlang der Eisenbahnlinien in Missouri. Nach diesem können Personen, welche bei Aktionen gegen Brücken, Telegraphenleitungen und Eisenbahnlinien gestellt werden, auf der Stelle erschossen werden.
Der unionstreue Creek-Häuptling Opothleyohola wird am Bird Creek von 1400 prosüdlichen Indianer und Texas-Cavalarie angegriffen. Die Creeks entkommen der Vernichtung nur weil den Konföderierten die Munition ausgeht.
Den Schiffen der Konföderation gelingt es die Yankees aus der Mündung des Savannah aufs offene Meer zu drängen. Der Erfolg hält jedoch nicht lange. Die US-Marine ist dem Gegner sowohl auf hoher See, als auch auf den Flüssen klar überlegen.
28.12. Bei einem Gefecht bei Mount Zion Church (Missouri) bleibt der Norden erfolgreich. Die Konföderierten verlieren an die 200 Mann, der Norden an die 70 Mann. Durch diese Niederlage werden Rekrutierungsversuche der Rebellen in Central Missouri wesentlich erschwert.
30.12. Die US-Banken stellen den Handel mit Gold ein.
< November 1861 - Jänner 1862 >
© by Heinz 'Colonel' Cekada 2001