1866
Die Welt der weißen Herrenhäuser und der alten Formen Europas, der neureichen Bürger-Aristkratie ist nicht mehr. Die bittere Periode des Wiederaufbaus, der sozialen und wirtschaftlichen Umbildung beginnt. Als im April 1866 der Kongreß den Afroamerikanern die Staatsbürgerschaft zusprach und damit farbigen erwachsenen Männern (außer den indianischen Ureinwohnern!!!) das Wahlrecht gab, gründeten reaktionäre Weiße in Pulaski/Tennessee den Ku-Klux-Klan.(Mitgründer Nathan Bedford Forrest)
1867
Der Norden ruft nach Rache und fordert seine Kriegsbeute ein. Alle möglichen Profiteure schlagen Kapital aus dem am Boden liegenden Rebellenstaaten, Sondersteuern, Raparationszahlungen und Umerziehung bestärken Vorurteile. Mit dem Gesetz, das politisch Belastete von öffentlichen Ämtern fernhält, wird den Dixieländern die Führerschicht genommen. Als sich Widerstand dagegen regt, teilt Washington am 2.3. den Süden in 5 Militärdistrikte unter Sheridan, Schofield, Sickles, Ord und Thomas (Reconstruction Act).
1868
Der ehemalige US General Ulysses S. Grant wird zum Präsidenten der USA gewählt.Unter Grant, der sich im Volk großer Beliebtheit erfreute, stabilisierte sich die Entwicklung des Wiederaufbaus im Süden. Am 25.12. verkündet er ein generelles Pardon für alle ehemaligen Konföderierten. Deutschamerikanische Veteranen protestieren gegen den Verkauf überschüssiger Waffen an Frankreich, das sich zum Krieg gegen das von Preußen beherrschte Deutschland rüstet.
1870
Die Südstaaten haben die Auflagen der Rekonstruktion erfüllt und werden wieder in die Union aufgenommen.
Am 31.5. verabschiedet der Kongreß ein Gesetz gegen den KU-KLUX-KLAN, dem bald zwei weitere folgen. Sie ermöglichen es, mit Kriegsrecht gegen denn Klan vorzugehen.
Im Juli wird Georgia als letzter der Südstaaten wieder zur Union zugelassen.
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