Die CSS Sumter, ein 437 Tonnen schwerer Dampfkreuzer mit einer Bark-Besegelung, war in Philadelphia (Pennsylvania) als Handelsdampfschiff "Habana" 1857 gebaut worden.
Bis 1960 wurde im kommerziellen Handel zwischen New Orleans und Havana verwendet. Im April 1861 wurde sie durch die Konföderation übernommen und in einen Kreuzer umgebaut. Umbenannt in Sumter wurde sie im Juni 1861 unter dem Kommandanten Raphael Semmes in Dienst gestellt und durchbrach noch im gleichen Monat die Blockade der Union an der Mündung des Mississippi.
Im Juli kaperte die CSS Sumter 8 US-Handelschiffe in den Gewässern um Kuba, zwei weitere in der Folge an der sudamerikanischen Küste. Im September und Oktober 1861 wurden zwei weitere Handelsschiffe aufgebracht. Als sie im November auf Martinique Kohlen übernahm wurde sie von der US-Kriegssloop "Iroquis" entdeckt.
Semmes gelang es jedoch wieder die Blockade zu durchbrechen und zu entkommen. Vom November 1861 bis zum Jänner 1862 kreuzte die CSS Sumter von der westlichen Hemisphäre bis in europäische Gewässer und brachte dabei weitere 6 US-Handelsschiffe auf.
In der Zwischenzeit von der US-Navy gejagt suchte die CSS Sumter beschädigt Zuflucht in Gibraltar. Nicht in der Lage die notwendigen Reperaturen durchzuführen blieb die CSS Sumter inaktiv im Hafen, immer überwacht von Schiffen der US-Navy. Semmes und viele seiner Offiziere wurden auf dem neuen Kreuzer CSS Alabama wiedereingestellt.
Im Dezember 1862 wurde die CSS Sumter an private Eigner verkauft. In Gibraltar umgetauft wurde sie 1863 wieder als Blockadebrecher eingesetzt. 1867 ging das Schiff in einem Sturm im englischen Kanal verloren.
© by Heinz 'Colonel' Cekada 2003
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