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Die Apache


Ha- nam-a yo- o ya hai huh-wurt . . .

far on the dessert edges stands the cactus

Ka- na - hu- va muh- muhk

lo the blossoms swaying

Ka- cho-wuch-chi ka-no- ya ki-moi

to and fro the blossoms swaying, swaying

 

Hon Dah!

 

(Willkommen in der Sprache der Apache.) Der Name "Apache" kommt wahrscheinlich vom Zuñi Wort "apachu" was soviel bedeutet wie "Feind", oder von "Awa'tehe" dem Wort das die Ute für die Apache verwendeten. Die Apache bezeichneten sich selbst als "Inde" oder "Diné" was soviel wie "die Leute/Menschen" bedeutet.Die Apache kamen irgendwann zwischen 1000 nChr und 1400 nChr in den Südwesten der heutigen USA, nachdem sie irgendwie von ihren Stammesbrüdern getrennt wurden, liesen sie sich im Süd-Westen nieder. Offensichtlich gingen sie südlich entlang der Ostseite Rocky Mountains, dann westwärts nach New Mexico und Arizona.Allerdings trieben die Commanche und andere Stämme die Apache noch weiter nach Süden und in den Westen.Die Apache waren Nomaden und lebten hauptsächlichen von Büffeln. Sie kleideten sich in Büffelhaut und lebten in Zelten aus getrocknetem Büffelleder, welche von Hunden gezogen wurden während sie den Büffelherden folgten.Sie waren unter den ersten Indianern, nach den Pueblos, welche lernten Pferde zu reiten. Die Apache waren ein starker Stamm hoch zu Ross und sie plünderten wannimmer sie wollten. Aber iher Dominanz war von nur kurzer Dauer.Ihr agressives Verhalten machte ihre Nachbarn zu Feinden und ein neuer Stamm, mit grossem Potenzial, die Comanche, setzten die Apache vom Norden her unter Druck.Zwei mal im Jahr, während der Saat und der Ernte, waren die Apache an ihre Felder gebunden. Die Comanche wussten somit wo sie ihre Feinde finden konnten und starteten verhängnissvolle Attacken gegen Apache Dörfer. Mit jeder Attacke der Comache wurden die Apache schwächer.Ihre Flucht vor den Comanche teilte die Apache. Teile flohen in den Westen nach New Mexico und Arizona. Andere flohen Richtung Süden nach zentral Texas und Nord Mexico.Dort trafen sie auf die Spanier welche nach Norden marschierten. Bei San Antonio versuchten die Spanier Frieden mit den Apache zu schliessen, hatten aber wenig erfolg. Nach einigen kleineren Gefechten mit den Apache wurde dem Gouverneur von Texas befohlen den Frieden mit den Apache ohne weiteres Blutvergießen zu sichern. Ein Dokument aus dem Jahre 1729 verbot Gouverneuren und Kommandanten gegen freundlich oder neutral gesinnte Stämme vorzugehen und verbot ebenfalls freundlich gesinnte Stämme zu einem Krieg gegen feindliche Stämme anzustiften. Ausserdem wurde darin aufgefordert feindlich gesinnten Stämmen Frieden zu gewähren, wenn diese ihn wollten.Am 19. August 1749 vergruben vier Apache Haüptlinge zusammen mit vielen gleichgesinnten eine Axt zusammen mit anderen Waffen während einer Friedenszerimonie in San Antonio.Zum ersten mal sah es so aus als wollten beide Seiten den Frieden. Die Apache, dezimiert von den Comanche Attaken, schienen den christlichen glauben anzunehmen. Als Gegenleistung versprachen die Spanier ihnen Schutz vor ihren Feinden.In den 90iger Jahren des 18. Jahrhunderts wurde es ruhig um die Apache, obwohl sie ab und wann noch auf Raubzüge gingen. Die Spanier schlossen Friedensverträge mit ihnen in den Jahren 1790 und 1793.Der Unabhängigkeitskrieg 1811 bedeutete mehr Freiheit für die Indianer. Dies führte zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein der Apache und sie gingen wieder verstärkt auf Raubzüge. Diese Überfälle daurten bis zum ende der spanischen Herrschaft in Texas und Mexico.Als U.S. Amerikaner nach zentral Texas kamen schlossen die Apache Freundschaft mit ihnen. Beide Seiten erhofften sich dadurch einen Verbündeten gegen feindlich gesinnte Stämme in dieser Gegend.Die Apache kamen oft nach Mexico und stahlen Pferde die sie in Texas verkauften. Die Regierung Mexicos unternahm nicht viel dagegen, da die Apache durch ihre Feindseligkeiten mit den Comanche eine große Hilfe für Mexico darstellten.Als Texas seine Unabhängigkeit erlangte hielten diese relativ freundlichen Beziehungen zwischen weissen und Apache weiter an. Texas schloss einen Friedensvertrag mit den Apache in 1838.Als diese Allianz in 1842 auseinanderbrach verliessen 250 von ca. 400 Apache Texas und gingen nach Mexiko. Dort taten sie sich mit einem anderen Apache Stamm zusammen und plünderten entlang der Grenze für mehrere Jahrzehnte.In der Zeit von 1865-67 wurden in Uvalde County mehr als $30,000 in Vieh und Pferden gestohlen, ausserdem beklagte man den Tod von 18 Männern. Die mexicanische Regierung handelte, wenn überhaupt, nur zögernd, da etliche mexikansiche Grenzdörfer sehr profitable Geschäfte mit den Apache und deren Diebesgut machten.1873 führte Col. Ronald S. Mackenzie 400 Soldaten nach Mexiko um die Apache Siedlungen zu zerstören. Seine Armee tötete oder fing fast jeden Apache. Sie wurden in die Mescalero Reservation in den Sacramento Bergen in New Mexico gebracht. 1905 kamen die letzten in Mexiko verbliebenen Apache in die Mescalero Reservation. 1970 lebten dort 1,660 Indianer, nicht nur Apache, darunter auch einige Comanche.

GeronimoGeronimo

Geboren: 1829 oder1834 in der nähe des Janos River in MexikoGestorben: 17. Februar 1909 in Fort Sill, OklahomaGeronimo rächte die Ermordung seiner Familie durch die Mexikaner.Geronimo flüchtete, zusammen mit anderen Kriegern, mehrmals aus der Reservation.Ausserhalb der Reservation führte er einen Guerilla Krieg gegen weisse Siedler.Nach Jahren des tapferen Kampfes war Geronimo ausgelaugt.Geronimo ergab sich in 1886. Es sollte ihm ein Schiksal zuteil werden, welches für Apache schlimmer als der Tod war. Er wurde nach Florida geschleppt und als Kriegsgefangener eingesperrt.1894 wurde Geronimo zusammen mit Chiricahua Apache nach Fort Sill, Oklahoma verlagt. Er blieb ein Gefangener. Beraubt seiner Freiheit und des Sinnes des Lebens bis zu seinem Tod.

 

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© 2001 by Klaus Zharadnik




Letztes Update: 06.07.2008


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