Auch heute noch sind die meisten Liebhaber der Country Music bodenständige und konservative Menschen aus den ländlichen Gegenden des amerikanischen Südens. Sie gehen jeden Sonntag in die Kirche und singen die alten Hymnen und Lieder, um Gott zu preisen und um eine gute Ernte zu bitten. Die Religion nimmt einen so breiten Raum in ihrem Leben ein, dass die Amerikaner die Heimat dieser Menschen als "Bibelgürtel" bezeichnen.
Da sich vor allem diese Menschen für Country Music begeistern, ist es nur zu verständlich, dass Hymnen und Gospelsongs einen großen Teil des Country-Angebotes ausmachen und sich zu einer eigenen Sparte innerhalb der Country Music entwickelt haben. Seit das John Daniel Quartett als erste Gospel-Gruppe in der Grand Ole Opry auftrat , zählt die religiöse Musik zum festen Bestandteil der Opryshow.
Wie fast alle anderen Musikrichtungen, wurde auch dieser Zweig der Country Music kommerzialisiert. Gegenüber der Country Hall of Fame soll in nächster Zukunft sogar eine Gospel Hall of Fame entstehen. Als erwiesen gilt, dass die Country-Sänger mit ihren religiösen Liedern mehr Menschen in die Kirche gebracht haben als so mancher Pfarrer.
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