Als eines der bekanntesten Gospel-Ensembles der Geschichte gilt bis heute das legendäre Golden Gate Quartet. Ein Quartett, das sich Mitte der Dreißigerjahre in Virginia formiert: Willie Johnson (Bariton), Henry Owens (Erster Tenor), Orlandus Wilson (Bass) und William Langford (Zweiter Tenor), der später durch Claude Riddick ersetzt wird.
Und es ist ein Quartett, das tatsächlich aus vier Mitgliedern besteht! So soll es ja eigentlich sein, möchte man vermuten, aber Quartette sind in der damaligen Zeit so beliebt, dass sich auch Ensembles mit mehr als vier Mitgliedern „Quartett“ nennen. Eine seltsame Laune einer verrückten Zeit!
Die vier Musiker, die 1940 nach New York übersiedeln, verdanken ihre Popularität vor allem mehreren Vorstellungen im Weißen Haus – ganz besonders herauszuheben hierbei der Auftritt bei der Amtseinführungsfeier von Präsident Franklin D. Roosevelt. Darüber hinaus wirken die überaus beliebten Musiker in mehreren Musikfilmen unter anderem mit Benny Goodman und Louis Armstrong mit.
Das Golden Gate Quartet feiert später auch große Erfolge mit Pop- und Jazzmusik. Am tiefsten verwurzelt sind die sympathischen Musiker aber eindeutig in der Gospelmusik.
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