Das Ende der Sklaverei in Amerika wird Mitte des 19. Jahrhunderts eingeläutet. Reichlich spät kommt das Gesetz, das auch den Südstaaten die Sklavenhaltung untersagt. Und es gibt mehr als nur Widerstand dagegen. Abraham Lincoln führt seine Nation in einen Bürgerkrieg, der beinahe das Ende der USA bedeutet. Aber nach diesem Sezessionskrieg ist auch die schwarze Bevölkerung „frei“. Es gibt keine Sklaven mehr. Dennoch haben, vor allem im Süden, aber noch lange im Norden, die Schwarzen bei weitem nicht die Rechte, die die Weißen genießen.
„Endlich frei, endlich frei! Allmächtiger Gott, wir sind endlich frei!“ Als Martin Luther King diese Worte am Ende seiner berühmten Rede spricht, ist bereits mehr als die Hälfte des 20. Jahrhunderts mit zwei furchtbaren Weltkriegen vorübergegangen. King spricht 1963 aber nicht von der bereits erreichten Freiheit. Weit gefehlt! Es ist sein Lebenstraum, dass endlich alle Einwohner der Vereinigten Staaten in Freiheit und ohne Angst vor Diskriminierung und Verfolgung leben können, auch sein Volk, die schwarze Minderheit.
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