 | | Kentucky Steinschloßgewehr |  |

Bezeichnung: Vorderlader-Steinschloßgewehr
Größe: 109 cm
Gewicht: 1670 g
Lauf: einschüssiger Vorderlader
Munition: Blei- bzw. Metall-Kugeln
Besonderheiten: sechskantiger Lauf; messingbeschlagener Kolben
Als im 18. und 19. Jahrhundert deutsche Einwanderer in die Vereinigte Staaten von Amerika kamen, brachten sie auch ihre Waffen und ihre Kenntnisse über deren Konstruktion mit. Sie waren es, die insbesondere das Kentucky-Gewehr entwickelten, welches in Wirklichkeit vorwiegend im Bundesstaat Pennsylvania hergestellt wurde.
Gerade Pennsylvania wies eine besonders hohe Anzahl von deutschen Siedlern auf. Schäfte und Läufe dieser Gewehre wurden von einheimischen Handwerkern produziert, während die Steinschlösser noch vorwiegend aus Deutschland importiert werden mussten. Meist waren die Läufe achtkantig, in seltenen Fällen auch nur sechskantig. Die Schäfte wurden vorwiegend aus Ahorn-Holz gefertigt und mit Messing-Beschlägen versehen. Die Kentucky-Gewehre gelten als die qualitativ besten ihrer Zeit.
(c) 2004 by Charles Löffler

Letztes Update: 03.12.2006
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